Schwand

Wald und Wildmeister


Vom Wildmeister zum Förster

Wald gab es hier schon immer – und daher möchte ich „seine“ Geschichte schreiben, berichten, wie es denn aus seiner Sicht zu dem kam, was heute ist: „Der Wald oder heute der Forst rund um Schwanstetten“:

Dichter Wald – eine imposante Sanddüne – und ein kleiner Bach – so zeigte sich diese Gegend auch den ersten Siedlern. Es waren wohl schon vorher Menschen „durchgewandert“, den Germanen wird nachgesagt, dass sie an dieser Sanddüne und dem Bach eine „Ting – Stätte“ hatten, also einen „Gerichtstreff“ – oder einen „Ratstreff“. Heute nennen die Schwander dieses Areal „An der Alting“. Darüber hinaus wurden sogar Siedlungsspuren aus noch früheren Jahren bei einer Befliegung im gesamten Gemeindegebiet festgestellt (Bodendenkmäler in der Harmer-, Leerstettener- und Schwander Flur).

Aber erst viel später wurde die Gegend für eine Ansiedelung interessant – und dafür musste ich an einigen Stellen „schwinden“, Platz machen für den Ort „Swande“ – was eben von „schwinden“ kommt. Der Einfachheit halber hat man die großen Bäume geschlagen – als Bauholz für die Hütten, und den Rest wohl mit Feuer beseitigt. Es entstanden die ersten Hütten aus meinem Baumaterial, aus „Holz aus dem Wald“.

Forsthaus

Nürnberger Straße 20

Das Forsthaus von Schwand

erbaut 1892 (?)

Forsthaus mit Kirche

Straßenansicht des Forsthauses mit der Johanneskirche. Ein Ausschnitt aus einer Postkarte wohl aus den 30er Jahren.


 

Dazu noch Pläne und Fotos vom Forsthaus - und einen Link zum Artikel:

Vom Wildmeister zum Förster in Schwand ( 1489 - ???)


 

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Posaunenchor Schwand

100 Jahre Posaunenchor Schwand

Im Jahre 2012 feierte der Posaunenchor Schwand sein hundertjähriges Bestehen. Anlässlich der Jubiläumsfeier im Oktober 2012 hielt Dr. Reinhard Stinzendörfer, langjähriger Bläser im Posaunenchor Schwand, einen Festvortrag, dessen ersten Teil wir hier veröffentlichen.

Gemäß seiner Grundannahme, dass die Gründung des Posaunenchores in Schwand und seine im Vergleich zu anderen Chören eigenständige Entwicklung nicht ohne Berücksichtigung der damals maßgeblichen örtlichen Bestimmungsfaktoren zu erfassen ist, beginnt der gebürtige Schwander mit einer ausführlichen Darstellung der damaligen Gegebenheiten.

Der Markt Schwand: Die Ortsentwicklung 1900 – 1914



Als weitere Einführung können Sie jetzt die Fortsetzung mit einer Ergänzung des ersten Teils lesen:

Kulturelles Leben und Brauchtum im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts

und dazu die aktuelle Ergänzung: Profanes und christliches Brauchtum
 

Pfarrer im Kirchenzentrum




Johann Spies

25.11.1921 - 29.06.2008

Pfarrer von Dezember 1957 bis September 1991





Weltliche Herren

 
 
Die „weltlichen“ Herren von Schwand – und ihre Wildmeister / Förster

1186    Die Kirche von Schwand wird geweiht

1261    Konrad I. (auch Conrad I. 1186 - 1261), Nürnberger Burggraf, kauft vom königlichen
             Dienstmann Engelhard von Thann das „oppidum Swant“ mitsamt dem Dorf.

1273    Friedrich III. (gest.1297) wird mit dem Burggrafentum Nürnberg belehnt und erhält

Von der Wildmeisterei zum Forstbetrieb


Von der Brandenburgischen Wildmeisterei Schwand zum Forstbetrieb
 
1489  Scheidt, Ulmann            Sein Sohn war 1505 Pfarrer in Schwand
1500  Utzlein, Martin                 war auch Richter in Schwand
1511 Diemer, Hans                   Wildmeister

Die Pfarrer der Johanneskirche



Die Pfarrer der Johanneskirche in Schwand

Friedhof am Kirchenzentrum


Der Friedhof bei der Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit als Teil des Kirchenzentrums:


Eine Aufnahme aus dem Oktober 2015



Sonnenaufgang an Johanni 2016 - das neue Urnengräberfeld
Eingeweiht wurde es an Allerheiligen 2015 von Pfarrer Tobias Scholz.

Johannesfriedhof


Der Friedhof in Schwand






Beim Betreten des Friedhofes bietet sich uns im Umherblicken ein eigenartiges Stimmungsbild. Wir begegnen dem Geist der Romantik, der sich in einigen hervortretenden und auffallenden Grabmonumenten in klassizistischem Kunststil und erst recht in Gedenktafeln mit rührenden, empfindsamen Inschriften verewigt hat. Eine trauernde Frauengestalt aus Stein in Lebensgröße, in griechischem Gewand an ein Grab aus Findlingen gelehnt, allerdings aus neuerer Zeit von 1912, bestärkt den Gesamteindruck.

Brunnerhof

Allersberger Straße 4.

 

Von der Allersberger Straße aus gesehen

 

Erdgeschossiges Wohnhaus (Ehemaliges Bauernhaus, erdgeschossiger Wohnstall), massiv mit Fachwerkgiebeln, 1. Hälfte 19. Jahrhundert (Flur Nr. 70/1)

 

Hausname: "Brunnerhof"; nach dem Familiennamen Brunner.

 

Situation: Der Brunnerhof stellt baulich den nordöstlichen Abschluss des Altortquartiers zwischen Allersberger Straße, Rother Straße und Rosengasse dar. Hierbei handelt es sich um eines der ältesten Quartiere von Schwand, dessen Erscheinungsbild durch das Feuerwehrhaus bereits gestört ist. Es stellt dennoch ein städtebaulich unverzichtbares Element dar. Daneben ist es ein wichtiges volkskundlich-architekturgeschichtliches und sozialgeschichtliches Denkmal in Schwand.

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