Schwand

Der Bader - unehrlich?


Der Bader - ein „unehrlicher“ Beruf:

Der Bader - ein Betrueger


Des Baders Verfehlungen
 


Georg Paul Hönn, ein Beamter am Coburger Hof, schreibt im Jahre 1743 - Johann ist gerade Vater seines vierten Kindes geworden - sein “Betrugs-Lexicon”, das noch heute berühmt ist und als eines der aufschlußreichen Zeitzeugnisse zum Alltagsverständnis des 18. Jahrhunderts gilt.

Bau des Kirchenzentrums



Als Rückblick auf das, was vor 40 Jahren geschah, hier eine Bildergalerie zum Kirchenbau.



1977 - 1978 Die Baustelle



Kirchengemeinde um 1500


DIE KIRCHE ZU SCHWAND

Die Geschichte der Kirchengemeinde in der Zeit von ca. 1450 bis 1550

Das Schwander Gotteshaus hat eine ebenso bewegte Geschichte hinter sich wie die Kirchengemeinde. Diese wurde auch immer wieder durch kriegerische Ereignisse geprägt. Im Jahr 1186 - so wird uns berichtet - wurde von Bischof Otto ein Gotteshaus geweiht. Es findet sich aber zunächst kein sicherer Hinweis auf das Patrozinium, d.h. welchem Heiligen die Kirche geweiht worden ist.

Jahrhundertelang war Schwand eine Filiale der Nachbarpfarrei Roth mit eigener Kirche, in der die Kapläne des Rother Pfarrers allwöchentlich Frühmessen hielten. Im Jahr 1468 stiftete der Nürnberger Patrizier Wilhelm von Löffelholz ein „Frühmeßbenefizium“. Er war damals Pfandinhaber und Richter von Schwand. Als Frühmesser war Adam Flock tätig.
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Zahlen und Fakten



Fakten und Zahlen zur Baugeschichte


so wie wir sie im Archiv des Pfarrbüros und in den alten Broschüren „ausgraben“ konnten:

Die Vorgängerkirche auf einer alten Postkarte.jpg


Geschichte der Katholiken in Schwand

Geschichte der Katholiken in Schwand

Vorgängerkirche

Katholisches Leben in unserem Bereich nach der Reformation

Man stelle sich vor:

Wald und Foerster

"Probleme" mit den Waldschädlingen und Waldschäden

Waldschädlinge wie Kiefernspanner, Forleule, dazu dann noch Schneebruch und schließlich Sturmschäden setzten in den folgenden Jahren – und das bis heute - dem Wald zu.
1892 bis 1895 war es die Witterung, die es dem Kiefernspanner ermöglichte, sich in den gleichaltrigen Kiefernwäldern explosionsartig zu vermehren. Ergebnis: es mussten 1.300.000 Festmeter Holz eingeschlagen werden. Aus ganz Deutschland kamen Holzhauer zu uns, überwiegend „Bayerwäldler“.
Doch wer kauft diese Mengen Holz? 80% des Holzes waren Grubenholz und wurden in das Saar- und Ruhrgebiet geschafft. Aber die restlichen 20% waren immer noch 260.000 fm. Auch gingen damals die Holzdiebstähle auf einen denkwürdigen Tiefststand zurück, denn große Mengen von Abfallholz blieben im Wald zurück.
Eine auffällige Nebenerscheinung war außerdem, dass sich auf den Kahlflächen Rehe, Hasen, Birkwild, Auerwild und Rebhühner ungewöhnlich vermehrten.

 

In Schwand entstand das Dampfsägewerk Brunner – ein „dominanter“ Betrieb, der die ganze Marktgemeinde „umkrempelte“. Bis zu 90 Beschäftigte arbeiteten in der Holzwarenfabrik. Zumeist alleinstehende Männer, die in ihrer Freizeit „Zerstreuung“ suchten und die Wirtschaften „aufmischten“.


 
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Chronik 1450 - 1550

       
Jahr Name Ort

Katholisch als Zeittafel

 

 

 

Datum

 

Ereignis

 

Seiten