Editorial


Pfingsten steht vor der Tür – es ist „Hochfrühling –, Zeit für Ausflüge, Exkursionen und Entdeckungen. Nach der langen Zeit mit den Corona-Einschränkungen will uns die frühlingshafte Natur nach draußen locken.

Auch in unserer Marktgemeinde gibt es viel zu entdecken. Vielleicht mal wieder eine Radtour um den Gedenksteinweg? Oder einen Spaziergang durch die Altorte um die denkmalgeschützten Gebäude anzuschauen. Die sind ja jetzt – fast alle – mit Hinweistafeln des Museumsvereins gekennzeichnet und kurz beschrieben. Weitere Informationen sowohl zu den „Steinen“ als auch zu den Gebäuden gibt es dazu hier im virtuellen Heimatmuseum.

Ein Grund mal wieder reinzuschauen – geöffnet ist immer und der Eintritt nach wie vor frei, auch „Werbe-frei“.

Sie sind uns immer herzlich willkommen.

Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Buch von Hans Volkert


Das Buch von Hans Volkert: Erinnerungen und aufzeichnungen ist fertig und kann erworben werden:
 

Titelseite des Buches

zum Preis von € 19.80 in der Buchhandlung am Sägerhof
info@schwanbuch.de
und bei Brigitte Geiß
geiss@museum-schwanstetten.de
 

Hans Volkert

Hans Volkert

 

 

Hans Volkert, Schwabacher Straße 9 Schwanstetten

 

Mein Lebenslauf:

Versorgung in Kriegsjahren



Die kriegsbedingte Versorgung der deutschen Bevölkerung während des 1. und 2. Weltkriegs
 
Zusammengetragen und aufgeschrieben von Hans Volkert.

„Aus Erfahrung wird man klug" oder "aus einer gegenwärtigen Katastrophe lernt man für die nächste". Diese beiden Volksweisheiten trafen besonders gut auf die Versorgungslage der Bevölkerung während der beiden Weltkriege zu.

Bilder aus 2022




Am 13.05.2022 konnte in der Kulturscheune in Leerstetten das Buch von Hans Volkert im Rahmen einer Lesung vorgestellt werden.



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Wasserturm


Der Wasserturm Leerstetten
 
 
 
„Großer Gott, haben wir einen großen Wasserturm“, schrieb einst die Leerstettener Schriftstellerin Elisabeth Engelhardt in ihrem zweiten Roman „Ein deutsches Dorf in Bayern“.
 
 
 
 
Seit Dezember 2018 können wir sagen: Wir haben nicht nur einen großen, sondern auch einen besonderen Wasserturm. Inwieweit er „schöner“ ist als der Alte?

Ein Bauernjahr

 

Von Lichtmeß bis Lichtmeß

Auszug aus: Ein Bauernjahr von Elisabeth Engelhardt

Liesl

Früh um fünf, zu nachtschlafener Zeit, wenn das Feuer im Küchenherd flackert, bevor es losgeht im Stall, misten, füttern, melken, in dieser dusteren, abwesenden Stunde, reißt die Bäuerin den gestrigen Tag vom Kalender.

 

Der 2. Februar, Lichtmeß. Anfang des Bauernjahres, Feiertag der Dienstboten, als noch keine Maschinen die Arbeit besorgten, sondern Knechte und Mägde, die zahlreich und billig zu haben waren, entlohnt wurden fürs Jahr: Mit 60 Mark die kleine Magd, mit 80 der Großknecht, bei freier Station. Das heißt: Einen Strohsack in der kalten Dachkammer, wo die Mäuse tanzten oder einen warmen, muffigen Verschlag neben dem Kuhstall, heißt karge Mahlzeiten, und wehe den Kleinen, Langsamen, Schüchternen vor der gemeinsamen Suppenschüssel, wo dieselbe patriarchalische Rangordnung eingehalten wurde wie draußen bei den Hühnern.

Tag, an dem die Dienstboten wanderten. Ein Stück für den Kammerwagen erstanden im Landstädtchen auf dem Lichtmeßmarkt, wo ein billiger Jakob den andern mit heiserem Krächzen übertrumpfte, und von einem eigenen Kleiderschrank träumten: Wer so einen hatte, zählte bereits zu den Besitzenden.

 

Viele haben so angefangen, auch die Frau in der Küche, die nach Schulschluß in den Dienst mußte wie alle Kinder der kleinen Verrecker. 

Bilder aus 2020



“Alfred Wenig und Anton Baron vom Museumsverein sind nun dabei, die restlichen Fassadenschilder an den Gebäuden in Schwanstetten, die unter Denkmalschutz stehen, anzubringen.
Der Museumsverein hat insgesamt 32 Schilder fertigen lassen und zum großen Teil schon aufgehängt. Die letzten Schilder werden in der nächsten Zeit noch angeschraubt werden. Leider sind nicht alle Eigentümer mit einem Schild einverstanden, was wir sehr bedauern.
 

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Steine im Gemeindegebiet

Steine

Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen Wissenswertes über die

Gedenk-, Grenz-, Mark- und Sühnesteine oder -Kreuze im Gemeindegebiet berichten.

Sühnekreuz am Maragretenhof

Gedenksteine in Mittelhembach

 

 

 

 








 

Kammerwagen

Kammerwagen



Brauchtum: Der Beginn einer Hochzeit war bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts der Kammerwagen. Das gesamte Hab und Gut des Einheiratenden wurde auf einen großen Wagen (hier sogar zwei Wagen) aufgeladen und dort aufgestellt. Vor der Trauung wurde der Kammerwagen mit viel Drumherum ins neue Heim des jungen Paares gefahren.


Peter Saalfelder hat für uns anhand der alten Fotos folgende Geschichte ausgegraben und zur Verfügung gestellt:

Kammerwagen 1953: von Meckenlohe nach Schwand.
 

Mein Schwanstetten

Alles das, was heute geschieht, ist morgen ja schon von gestern, also „Geschichte“.
Und das lohnt sich doch festgehalten zu werden.
Daher diese Seite mit Beiträgen auch von Mitbürgern aus der Marktgemeinde:

Juli 2019: "Dem Schwan ins Auge sehen"

Blumenwiese


11. Malwettbewerb des Museumsvereins Schwanstetten e.V.
 
Traditionsgemäß hat der Museumsverein zum Schuljahresende mit Kindern der 3. und 4. Klassen der Grundschule Schwanstetten einen Malwettbewerb durchgeführt. Es ist der 11. Malwettbewerb. Diesmal lautete das Thema:
"Blumenwiese".

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