Editorial

Pünktlich zum meteorologischen Beginn des Winters fing das Novemberwetter an: Nass und grau!. Das „Sehnen“ nach einer weißen Weihnacht möchte ich mit den Winterimpressionen auf dieser Startseite etwas weiter anfachen. Vielleicht wird es ja was? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls eine gute Zeit – einen stimmungsvollen Advent – besinnliche Weihnachtsfeiertage und dann einen „guten Rutsch“ an Silvester. Viel ausgelassene Freude im anschließenden Fasching – und schon ist auch diese dunkle Jahreszeit wieder vorbei.

Bis dahin können Sie sich aber jederzeit in unserem virtuellen Museum umschauen – und vielleicht noch einmal bei Elisabeth Engelhardt deren Betrachtungen zur guten alten Zeit: „Von Lichtmess bis Lichtmess“ nachlesen.

Viel Freude dazu wünscht Ihnen

Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 3


Unsere Heimatbroschüre Nr. 3 ist fertig!  Die Präsentation war am 14.10.2017 in der Kulturscheune Leerstetten.
 

Titelseite der Heimatbroschüre
 
 

Markt Schwand


Markt Schwand

"Alle Städte sind Märkte, aber nicht alle Märkte sind Städte."
(Rietschel, Markt und Stadt)
 
Schwand lag für die Burggrafen außerordentlich günstig; denn von hier aus konnte die Straße überwacht und in Kriegszeiten gesperrt werden. Die Bedeutung dieser Venezianerstraße wuchs sogar noch im Lauf der Zeit, als der Handelsverkehr mit der Fuggerstadt Augsburg und der oberitalienischen Hafenstadt Venedig zunahm. Über Venedig wurde seit den Kreuzzügen ein Großteil des Orienthandels abgewickelt.
Als damals im 13. Jahrhundert Schwand burggräflich geworden war, hatten sich längst in der Vorstadt Handwerker und Tagwerker niedergelassen. Bald wurde die Landwirtschaft vom Handel und Handwerk überflügelt. Die wirtschaftliche Entwicklung des Dorfes schritt schließlich so stark voran, dass Burggraf Johann II., der sich um die Förderung des Handels sehr bemühte, um 1340 dem Dorf
Schwand das Marktrecht verliehen.


 
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40 Todestag


"Schreiben ist die einsamste Arbeit der Welt."
Ingeborg Höverkamp
 
Zum 40. Todestag von Elisabeth Engelhardt am 8.August 2018


 

Kirchenzentrum



Katholische Kirche:

 

Kirchenzentrum zur heiligsten Dreifaltigkeit

 

Luftbild von Hajo Dietz vom 8.7.2010

 

Auf dem Luftbild von Hajo Dietz, NürnbergLuftbild, kann man die Geschlossenheit dieses Kirchenzentrums erkennen, das dem Besucher - egal welchen Teil davon er besucht - ein ganz besonderes Raumgefühl vermittelt. Es besteht aus der Kirche, die zusammen mit der Mesnerwohnung, dem Büro des Gemeindereferenten, dem Glockenturm, der Aussegnungshalle und dem Pfarrsaal den Innenhof mit dem Brunnen umschließt. Komplettiert wird das Ensemble durch die Altenwohnanlage und das 2003/2004 erbaute Jugendheim. Zum Kirchenzentrum gehört auch der Friedhof.

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Rathaus


Das 1983 erbaute neue Rathaus der Marktgemeinde Schwanstetten


Rathaus Markt Schwanstetten

Gemeindehalle

Gemeindehalle Schwanstetten




„Eingefügt in das städtebauliche Konzept bildet das neue Haus zusammen mit dem Rathaus und der Schule den neuen Mittelpunkt der Marktgemeinde. Sie soll ein Bindeglied sein für die Bürger aus allen Ortsteilen – und zu einer „Halle für Alle“ werden.

(aus dem Vorwort des damaligen Bürgermeisters Leonhard Kohl zur Einweihung 1988).

Seit nunmehr 30 Jahren gibt es sie schon - und wir alle haben uns daran gewöhnt, haben sie schätzen und "lieben" gelernt, nutzen sie recht fleißig und möchten sie nicht mehr missen.
Mehr zu ihrer Entstehungsgeschichte auf der folgenden Seite:



 
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Johanneskirche

Die Johanneskirche

Kirchenansicht von Norden




eine unendliche Baugeschichte

 

Seit Jahrhunderten schon prägt die trutzige Johanneskirche oberhalb des ehemaligen Ortskerns von Schwand das Gesicht der Gemeinde genauso wie die Pfarrer und Mesner die Bewohner (s. Schule). Im Jahr 1186 wurde von Bischof Otto in Schwand eine Filialkirche der Nachbarpfarrei Roth geweiht. Es war eine Holzkirche, die abgerissen wurde, als sie baufällig und zu klein geworden war. Um 1450 entstand eine spätgotische Wehrkirche aus Sandsteinen.

Die Glocken der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit

Die Glocken der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit in Schwand

Glockenturm im Schnee


Wenn man von der Nürnberger Straße aus in das Kirchenzentrum zur heiligsten Dreifaltigkeit geht, betritt man es durch den Glockenturm:


Hier oben in der Glockenstube hängen die vier Läuteinstrumente:

- sortiert nach Größe und Gewicht:

 


Glocke 1 - die Marienglocke

Glocke 2 - die Glocke Peter und Paul

Glocke 3 - die Glocke Johannes Evangelist und

Glocke 4 - die Elisabethglocke

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Main-Donau-Kanal


Der Rhein-Main-Donau-Kanal
aufgeschrieben von Hans Volkert
 
Den Rhein mit der Donau zu verbinden, war schon über 1000 Jahre der Wunsch europäischer Herrscher.

Am 25.09.1992 wurde dann der "dritte Versuch", der Main-Donau-Kanal feierlich eingeweiht.

Von den Vorgängern sind nur noch Reste vorhanden.

Erstmals befasste sich Karl der Große mit der Herausforderung, die Wasserscheide zwischen Donau und Main durch eine künstliche Wasserstraße zu überwinden. Im Jahr 793 begann er mit 6 000 Arbeitern mit dem Bau des „Fossa Carolina“, des "Karlsgrabens", zwischen Weißenburg und Treuchtlingen.

Hans Volkert erzählt uns was er über die Planung und Bauausführung in unserem Gemeindegebiet herausfand:

 
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Die Feuerwehr


Das Feuerlöschwesen
aufgeschrieben von Hans Volkert

Wie die Brandbekämpfung vor 200, 300 und noch mehr Jahren in unseren Gemeinden vor sich gegangen ist, darüber wissen wir heute eigentlich sehr wenig; denn es fehlt an den einschlägigen Aufzeichnungen unserer Vorfahren.
Dabei wüteten Feuersbrünste sehr wahrscheinlich allzu oft in den Dörfern und Städten mit ihren leicht entflammbaren, eng zusammengebauten Gebäuden, zumeist mit Stroh bedeckt. Immer wieder musste der Chronist beim Anlegen der Hausverzeichnisse vermerken: "Haus vollkommen niedergebrannt".

Früher gab es auch noch keine Zündhölzer. Das Feuer musste, wenn man dem langwierigen Entfachen eines Feuers entgehen wollte, offen von einer Feuerstelle zur anderen gebracht werden. Schon ein kleiner Luftzug, eine kurze Unaufmerksamkeit ... und schon brannte es lichterloh.
In den zurückliegenden Jahrhunderten gab es auch keine organisierte Feuerbekämpfung. Erst 1880 wurde in Leerstetten eine Freiwillige Feuerwehr gegründet.

 
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Getreideernte

 

"Unser tägliches Brot gib uns heute ... "
 
aufgeschrieben von Hans Volkert
 

Wenn sich auch im Laufe der Jahrhunderte die Methoden des Erntens infolge der technischen Fortentwicklung geändert haben, so muss auch der Zeitgenosse noch mehrere Arbeitsgänge machen, bis aus den Körnern Mehl geworden ist. Nach wie vor sind auch gewisse Notwendigkeiten zu beachten, wenn eine reibungslose Ernte heimgefahren werden soll.

Der Bauer bleibt auch weiterhin vom Wetter abhängig. Nasses Getreide kann auch heute nicht geerntet werden, aber ohne Regen gibt es halt auch keine gute Ernte.

 

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