Editorial

Winter, ade!
Scheiden thut weh.
Aber dein Scheiden macht,
Daß jetzt mein Herze lacht.
…..


Wenn wir dieses Kinderlied von Hoffmann von Fallersleben demnächst auch zu „Corona“ singen können, dann ist eine schwere Zeit vorbei. Aber bis dahin brauchen wir wohl noch viel Geduld, Hoffnung und Zuversicht.

So gibt es die Osterbrunnen in diesem Jahr nur „virtuell“, also hier auf dieser Startseite. Es wird Ostern – und auch der Frühling wird wohl bald nicht nur zu einer weiteren Stippvisite kommen – und bleiben. Dafür darf dann der Winter zusammen mit Corona „gehen“. Wir sagen beiden gerne „Ade“!!!!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Zeit.
Bleiben Sie „negativ“ und denken auch weiterhin „positiv“!


Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 3


Unsere Heimatbroschüre Nr. 3 ist fertig!  Die Präsentation war am 14.10.2017 in der Kulturscheune Leerstetten.
 

Titelseite der Heimatbroschüre
 
 

Ein Bauernjahr

 

Von Lichtmeß bis Lichtmeß

Auszug aus: Ein Bauernjahr von Elisabeth Engelhardt

Liesl

Früh um fünf, zu nachtschlafener Zeit, wenn das Feuer im Küchenherd flackert, bevor es losgeht im Stall, misten, füttern, melken, in dieser dusteren, abwesenden Stunde, reißt die Bäuerin den gestrigen Tag vom Kalender.

 

Der 2. Februar, Lichtmeß. Anfang des Bauernjahres, Feiertag der Dienstboten, als noch keine Maschinen die Arbeit besorgten, sondern Knechte und Mägde, die zahlreich und billig zu haben waren, entlohnt wurden fürs Jahr: Mit 60 Mark die kleine Magd, mit 80 der Großknecht, bei freier Station. Das heißt: Einen Strohsack in der kalten Dachkammer, wo die Mäuse tanzten oder einen warmen, muffigen Verschlag neben dem Kuhstall, heißt karge Mahlzeiten, und wehe den Kleinen, Langsamen, Schüchternen vor der gemeinsamen Suppenschüssel, wo dieselbe patriarchalische Rangordnung eingehalten wurde wie draußen bei den Hühnern.

Tag, an dem die Dienstboten wanderten. Ein Stück für den Kammerwagen erstanden im Landstädtchen auf dem Lichtmeßmarkt, wo ein billiger Jakob den andern mit heiserem Krächzen übertrumpfte, und von einem eigenen Kleiderschrank träumten: Wer so einen hatte, zählte bereits zu den Besitzenden.

 

Viele haben so angefangen, auch die Frau in der Küche, die nach Schulschluß in den Dienst mußte wie alle Kinder der kleinen Verrecker. 

Bilder aus 2020



“Alfred Wenig und Anton Baron vom Museumsverein sind nun dabei, die restlichen Fassadenschilder an den Gebäuden in Schwanstetten, die unter Denkmalschutz stehen, anzubringen.
Der Museumsverein hat insgesamt 32 Schilder fertigen lassen und zum großen Teil schon aufgehängt. Die letzten Schilder werden in der nächsten Zeit noch angeschraubt werden. Leider sind nicht alle Eigentümer mit einem Schild einverstanden, was wir sehr bedauern.
 

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Steine im Gemeindegebiet

Steine

Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen Wissenswertes über die

Gedenk-, Grenz-, Mark- und Sühnesteine oder -Kreuze im Gemeindegebiet berichten.

Sühnekreuz am Maragretenhof

Gedenksteine in Mittelhembach

 

 

 

 








 

Kammerwagen

Kammerwagen



Brauchtum: Der Beginn einer Hochzeit war bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts der Kammerwagen. Das gesamte Hab und Gut des Einheiratenden wurde auf einen großen Wagen (hier sogar zwei Wagen) aufgeladen und dort aufgestellt. Vor der Trauung wurde der Kammerwagen mit viel Drumherum ins neue Heim des jungen Paares gefahren.


Peter Saalfelder hat für uns anhand der alten Fotos folgende Geschichte ausgegraben und zur Verfügung gestellt:

Kammerwagen 1953: von Meckenlohe nach Schwand.
 

Mein Schwanstetten

Alles das, was heute geschieht, ist morgen ja schon von gestern, also „Geschichte“.
Und das lohnt sich doch festgehalten zu werden.
Daher diese Seite mit Beiträgen auch von Mitbürgern aus der Marktgemeinde:

Juli 2019: "Dem Schwan ins Auge sehen"

Blumenwiese


11. Malwettbewerb des Museumsvereins Schwanstetten e.V.
 
Traditionsgemäß hat der Museumsverein zum Schuljahresende mit Kindern der 3. und 4. Klassen der Grundschule Schwanstetten einen Malwettbewerb durchgeführt. Es ist der 11. Malwettbewerb. Diesmal lautete das Thema:
"Blumenwiese".

Getreideernte

 

"Unser tägliches Brot gib uns heute ... "
 
aufgeschrieben von Hans Volkert
 

Wenn sich auch im Laufe der Jahrhunderte die Methoden des Erntens infolge der technischen Fortentwicklung geändert haben, so muss auch der Zeitgenosse noch mehrere Arbeitsgänge machen, bis aus den Körnern Mehl geworden ist. Nach wie vor sind auch gewisse Notwendigkeiten zu beachten, wenn eine reibungslose Ernte heimgefahren werden soll.

Der Bauer bleibt auch weiterhin vom Wetter abhängig. Nasses Getreide kann auch heute nicht geerntet werden, aber ohne Regen gibt es halt auch keine gute Ernte.

 

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Zum Jahreswechsel


Weihnachts- und Neujahrsgrüße des Museumsvereins Schwanstetten e.V.
 
 
Der Museumsverein Schwanstetten wünscht allen Einwohnern Schwanstettens, allen Mitgliedern, Freunden und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und friedliches neues Jahr.
 
Nachstehend einige Informationen:
 

Jahresende 2020

Wegen der Corona-Pandemie konnten im ablaufendem Jahr geplante Veranstaltungen leider nicht stattfinden. Auch unsere Mitgliederversammlung mussten wir absagen; den 25. März und zuletzt den 25. November hatten wir dafür vorgesehen. Wir hoffen, dass wir die Mitgliederversammlung für 2019 und 2020 im Frühjahr 2021 durchführen können.
Termine für das Jahr 2021 können wir noch nicht nennen.
 

Termine

Termine:


„Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, den 13. September 2020
 
 
Am Sonntag, den 13. September, findet der Tag des „Offenen Denkmals“ statt. Diesmal allerdings anders als sonst.

 Auf Grund der Corona-Pandemie hat die „Stiftung Denkmalschutz“ vorgegeben, in diesem Jahr Denkmale digital zu präsentieren.
 
Wir laden Sie daher ein, in unserem digitalen Museum „www.museum-schwanstetten.de“ spazieren zu gehen und sich die Denkmale (unsere denkmalgeschützten Gebäude) in unserer Gemeinde „virtuell“ anzusehen. Sie finden sie jeweils unter "Prägende Gebäude" - der Ortsteile Furth, Leerstetten und Schwand.
 
Falls aber das schöne Spätsommerwetter Sie dazu animiert, sich zu bewegen, dann empfehlen wir einen Altortspaziergang zu diesen denkmalgeschützen Gebäuden, die mit Hinweistafeln versehen sind. Über den QR-Code darauf kommen Sie leicht direkt zu den Beschreibungen im Internet.
 
Oder Sie erkunden unseren „Gedenksteinweg“.
 
Eine detaillierte Wegbeschreibung finden Sie als Download ebenfalls im Anhang auf dieser Internetseite. Oder Sie informieren sich vorab über die einzelnen „Steine“. Sie können aber auch vor Ort den QR-Code auf den Hinweistafeln scannen und erfahren so die Geschichte des jeweiligen Steins.
 
Zum Gedenksteinweg hat der Markt Schwanstetten eine ausführliche Karte erstellen lassen, die im Rathaus zu erhalten ist. Diesen „Gedenksteinweg“ kann man entweder mit dem Fahrrad abfahren oder zu Fuß erwandern.
 
Wir wünschen Ihnen einen interessanten „Denkmaltag“, egal wozu Sie sich entscheiden.
 
Museumsverein Schwanstetten e.V.







 

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