Schwand

Chronik der Rose



Chronik des Gasthauses "Rose"

 

 

Rose

Ortsteil Schwand

Rosengasse 1.

Rose als Gemälde

Gasthaus,

erdgeschossiger Sandsteinquaderbau,

errichtet 1859.

 

Hausname: "Gasthof zur Rose"; nimmt wohl Bezug auf die "Rosengasse"

seit 2000 "La Rosa"

Tags: 

Die Sanddüne von Schwand

 

Die Sanddüne in Schwand

Die Düne auf einem alten Bild

Wie die Alten erzählen, konnten sie als Kinder noch auf der großen Sanddüne den Berg „runterrutschen". Es muss wohl so gewesen sein, wie heute am „Monte Kaolino" - nur halt etwas kleiner. Doch immerhin so imposant, dass auf alten Darstellungen diese Düne höher als der Kirchturm dargestellt ist.

 

Entstanden war diese Düne einst aus Flugsand, der in der späten Eiszeit und frühen Nacheiszeit vor vielen Tausend Jahren herangeblasen worden war

Schule in Schwand

Die Schule in Schwand

Allgemeines zum Schulwesen

Die Einrichtung von Schulen auf dem Lande ist eine Errungenschaft der Reformation. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts waren sowohl die deutschen Schulen (Volksschulen) als auch die lateinischen Schulen (höheren Schulen) in Bayern Kirchenschulen.

Chronik in Tabellenform

Chronik von Schwand

Die Entwicklung in Zahlen

 

 

Es gibt Grabhügel mit Kreisgräben und Siedlungsspuren vorgeschichtlicher Zeitstellung (im Luftbild nachgewiesen).

 

Haus Miederer

Nürnberger Straße 15 a. Hopfenbauernhaus, erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, Steilsatteldach, bezogen 1889


Hausname: Miederer





Situation:  Das repräsentative Haus steht in einer Hofstelle, die von der Nürnberger Straße über eine schmale Zufahrt zwischen Haus Nr. 15 und 17 erschlossen wird. Die Zufahrt führt direkt über den großen Hof auf das Haus zu, das den unverzichtbaren Abschluss der Anlage bildet. Auch der Hofraum, mit einer etwa gleichalten und architektonisch ähnlichen Scheune, ist auf das Haus hin ausgerichtet.

Altes Schulhaus von 1831

Ehemaliges Schulhaus Nürnberger Straße 12

zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 1831.


Hausname: Schulhaus; nach ursprünglicher Nutzung
 

Situation:

Das repräsentativ angelegte zweigeschossige Haus steht auf der rechten Seite der Nürnberger Straße/ Ecke Boxlohe gegenüber Kirche und Friedhof innerhalb einer historisch wichtigen Bebauung.

Tags: 

Denkmalkartierung 1995


Markt Schwand

 

Ortsansicht von Westen

 

Auszug aus der Denkmalkartierung von 1995

erstellt durch Hermann Schubach M.A.

 

 

Die Chronik von Schwand

Chronik

Von den Anfängen zum Oppidum

Wie es zur „Gründung von Swande“ kam, wird wohl immer im Dunkel der Wälder um Schwand verborgen bleiben.

Luftbildaufnahmen zeigen, dass es Spuren von vorgeschichtlicher Siedlungstätigkeit und von Grabhügeln mit Kreisgräben im Gemeindegebiet gibt, die aber archäologisch (noch) nicht ausgewertet sind.

Simon Premser - der Blinde von Schwand

 

Der BäckerSeit 1754 läutet die Premserglocke über das Hembachtal und die stillen Wälder und lässt die Erinnerung an jenen „Blinden von Schwand“ weiterleben, dessen Schicksal uns noch heute anrührt:

 

Am 18. August 1681 in Schwimbach geboren erlernte er das Bäckerhandwerk und kam als mittelloser Geselle 1704 nach Schwand. Als vorwärtsstrebendem jungen Mann war es ihm gelungen, sich durch Fleiß, Ehrlichkeit und Sparsamkeit emporzuarbeiten. Als er 1708 die Metzgerstochter Anna Maria Treiber aus Offenbau ehelichte, konnte sich das junge Paar wohl auch durch die Mitgift der Braut die Bäckerei seines Meisters samt Haus käuflich erwerben. Von Anna Maria wird berichtet, dass sie als Ehegesponsin durch ihre Emsigkeit und Sparsamkeit die Schränke und Truhen noch mehr füllen half. Inzwischen selbst Meister geworden, hatte er eine glückliche Hand, das Geschäft ging gut, so dass er zu Wohlstand und Ansehen unter den Leuten kam.

Seiten