Editorial


Pfingsten steht vor der Tür – es ist „Hochfrühling –, Zeit für Ausflüge, Exkursionen und Entdeckungen.

Auch in unserer Marktgemeinde gibt es viel zu entdecken. Vielleicht mal wieder eine Radtour um den Gedenksteinweg? Oder ein Spaziergang durch die Altorte um die denkmalgeschützten Gebäude anzuschauen. Die sind ja jetzt – fast alle – mit Hinweistafeln des Museumsvereins gekennzeichnet und kurz beschrieben.

Weitere Informationen – sowohl zu den „Steinen“ als auch zu den Gebäuden - gibt es dazu hier im virtuellen Heimatmuseum.


Ein Grund mal wieder reinzuschauen – geöffnet ist immer und der Eintritt nach wie vor frei.

Sie sind uns immer willkommen.


Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 3


Unsere Heimatbroschüre Nr. 3 ist fertig!  Die Präsentation war am 14.10.2017 in der Kulturscheune Leerstetten.
 

Titelseite der Heimatbroschüre
 
 

Kulturscheune

Ein Zentrum für Kunst und Kultur Mitten im Ortsteil Leerstetten

Alte Schule

Ortsteil Leerstetten

 

 

Zeichnung des Architekten

Hauptstraße 4. Altes Schulhaus, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach,
erbaut 1836; sowie die drei

Nebengebäude: Sandsteinscheunen mit Walmdach. (Fl.Nr. 418/2)

Hausname: "Schulhaus", oder nach dem Nutzungswechsel 1983:

"Gemeindehaus" 

Evangelische Kirche

 

Kirche St. Peter und Paul

Gesamtansicht

 

DIE KIRCHE ZU LEERSTETTEN

Die Leerstetter Kirche war anfangs wahrscheinlich nur eine Wallfahrtskapelle, die vergleichbar mit dem heutigen Gebäude nur etwa den Chorraum umfasste. Wann genau diese erste Kirche in Leerstetten erbaut worden ist, lässt sich nicht mehr feststellen. Erstmals urkundlich gesicherten Boden bezüglich der Kirche von Leerstetten betreten wir im Jahr 1313, als das Dorf „15 Sumer Weizen" und „1 Pfund Haller" als Zehnt an das Kloster Ebrach zu zahlen verpflichtet war.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass Leerstetten aber schon im Jahr 1212 zusammen mit der Pfarrei Schwabach dem Kloster zugeordnet worden war.

Evang.-Luth. Pfarrhaus

Evangelisch-Lutherisches Pfarrhaus

Neubarocker Sandsteinquaderbau 1906/08.

 

Strassenansicht_2012

 

Der Hausherr, Pfarrer Wilfried Vogt berichtet:

In der Mitte des alten Dorfkerns, an der Abzweigung der Further Straße von der Hauptstraße, steht das neubarocke, 1906 bis 1908 errichtete Pfarrhaus, in dem auch das Pfarramtsbüro untergebracht ist. Es mutet wie ein kleines Schlösschen an und ist nach der Außenrenovierung ein Schmuckstück geworden.

Haus Miederer

Nürnberger Straße 15 a. Hopfenbauernhaus, erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, Steilsatteldach, bezogen 1889


Hausname: Miederer





Situation:  Das repräsentative Haus steht in einer Hofstelle, die von der Nürnberger Straße über eine schmale Zufahrt zwischen Haus Nr. 15 und 17 erschlossen wird. Die Zufahrt führt direkt über den großen Hof auf das Haus zu, das den unverzichtbaren Abschluss der Anlage bildet. Auch der Hofraum, mit einer etwa gleichalten und architektonisch ähnlichen Scheune, ist auf das Haus hin ausgerichtet.

Altes Schulhaus von 1831

Ehemaliges Schulhaus Nürnberger Straße 12

zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach, 1831.


Hausname: Schulhaus; nach ursprünglicher Nutzung
 

Situation:

Das repräsentativ angelegte zweigeschossige Haus steht auf der rechten Seite der Nürnberger Straße/ Ecke Boxlohe gegenüber Kirche und Friedhof innerhalb einer historisch wichtigen Bebauung.

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