Editorial


Pfingsten steht vor der Tür – es ist „Hochfrühling –, Zeit für Ausflüge, Exkursionen und Entdeckungen.

Auch in unserer Marktgemeinde gibt es viel zu entdecken. Vielleicht mal wieder eine Radtour um den Gedenksteinweg? Oder ein Spaziergang durch die Altorte um die denkmalgeschützten Gebäude anzuschauen. Die sind ja jetzt – fast alle – mit Hinweistafeln des Museumsvereins gekennzeichnet und kurz beschrieben.

Weitere Informationen – sowohl zu den „Steinen“ als auch zu den Gebäuden - gibt es dazu hier im virtuellen Heimatmuseum.


Ein Grund mal wieder reinzuschauen – geöffnet ist immer und der Eintritt nach wie vor frei.

Sie sind uns immer willkommen.


Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 3


Unsere Heimatbroschüre Nr. 3 ist fertig!  Die Präsentation war am 14.10.2017 in der Kulturscheune Leerstetten.
 

Titelseite der Heimatbroschüre
 
 

Ausstellung 2013

Bilderausstellung in der Gemeindehalle an Walpurgi 2013



           Als Beispiel für die gezeigten Bilder hier eine Tafel von
           Gebäuden aus Schwand.

           Alte und neue (neuere) Aufnahmen zeigten den Wandel
           der Ortsansicht im Laufe der Jahre.

           Als weitere Bilder aus der Ausstellung sind die Luftbilder
           des Hajo Dietz, NürnbergLuftbild als eine Bildergalerie zu
           sehen.






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Hauptstraße 2

Das Eingangstor von Nürnberg kommend

Hauptstraße 2.

Bauernhaus, erdgeschossiger Satteldachbau, Fachwerk Südgiebel verputzt,

1. Hälfte 19. Jahrhundert

Situation: Der ehemalige Bauernhof mit seinen neueren Nebengebäuden, einem Stadel und einer Tabaktrockenhalle, steht am nördlichen Ortseingang von Leerstetten. Gemeinsam mit den Häusern, "Hauptstraße 1 und Hauptstraße 5" bildet er ein Ensemble, das die historisch gewachsene dörfliche Struktur in ihrem sozialgeschichtlichen und städtebaulichen Erscheinungsbild noch sichtbar dokumentiert. Dieses Ensemble ist wesentlich für die Ortsansicht von Leerstetten.

Rother Straße 8

Das Hirtenhaus von Schwand

Erdgeschossiges Kleinhaus, ursprünglich 1785, Mitte des 19. Jahrhunderts an- und umgebaut. (Flur Nr. 95)

Hausname: Hirten- und Schießhaus der Gemeinde Schwand,
im Grund- und Lagerbuch nur als Hirtenhaus geführt.

Situation: Das kleine traufständige Haus steht auf der rechten Seite der Rother Straße. Es fällt aus der Flucht der anderen Gebäude heraus und bedingt eine Verengung der Rother Straße. Die historisch gewachsene Situation im Altort hat sich hier erhalten, wenn auch die Umgebung teilweise durch Neubauten und Parkplätze verändert wurde. Im nebenstehenden Katasterplan von 1820 ist das Hirtenhaus mit der Hausnummer 53 bezeichnet, in der rot eingetragenen Ergänzung / Berichtigung von 1838 mit der Hausnummer 83.

Das Haus ist ein städtebauliches und sozialhistorisches Denkmal, das an dieser Stelle unverzichtbar ist.

Allersberger Straße 6a

Strassenansicht vom Marktplatz her kommend

Ehemalige Scheune, Fachwerkbau, einseitiger Dachvorstand, 18.Jh. (Fl. Nr. 60)

Situation: Die stattliche Scheune steht giebelständig auf der rechten Seite der Allersberger Straße. Sie ist dort ein unverzichtbares städtebauliches Element, das einen wirksamen Akzent setzt, der in der Bebauung der Straße kalkuliert ist. Daneben ist es ein wichtiges architekturgeschichtliches - und im Zusammenhang mit dem Hof - auch sozialhistorisches Dokument. Die Scheune steht parallel zu dem Hauptgebäude. Beide trennt die ehemalige Hoffläche.
 

Datierung: Nach eingeritzter Jahreszahl am EG-Ständer im Innern der Scheune: 1714. Die Zahlen haben das zeitgenössische Gepräge und sind wohl kurz nach der Vollendung der Scheune eingeritzt worden. Das Fachwerk mit K-Strebensystem und östliche Auskragung mit geschwungener Knagge verweist auf das mutmaßliche Baujahr. Dabei ist die Größe der Scheune ungewöhnlich.

Die Unter- oder Traumühle

Die Unter- oder auch Traumühle

Kataster von 1821
Auf dem Katasterplan von 1821 ist das gesamte Mühlenanwesen dargestellt. Ein Foto der ehemaligen Mühlengebäude liegt uns (noch) nicht vor.

ihre Besitzer- und oder auch die Müller (Pächter) auf dieser Mühle:

Die ersten namentlich genannten Besitzer beider Mühlen finden sich in dem Urbar des Burggrafentums Nürnberg vom 14.Jahrhundert. Danach saß um 1364 (2) auf der unteren Mühle, oder damals auch der Niedermühle
RUEL MÜLLNER.
(die Obermühle hatte gleichzeitig RUEL OBERMÜLLNER inne).

Rednitzhembacher Straße 11 - 13

Strassenasicht

Kleinhaus, erdgeschossiges traufseitiges Doppelhaus, Fachwerk, 1. Hälfte 19. Jh. (Fl. Nr. 114/3, 114/2)

Hausname: "Taglerhaus" = Tagelöhnerhaus

Situation: Das Haus steht am Rande der historischen Bebauung Schwands und bildet mit Haus Nr. 15 den Abschluß, was der Titulatur "Taglerhaus" Rechnung trägt und seine Verwandtschaft mit dem Haus Nr. 15 ausdrückt. Das niedere, langgestreckte Doppelhaus ist wie Haus Nr. 15 traufseitig zur Straße hin ausgerichtet. Beide weichen von der üblichen, giebelständigen Bebauung ab. Dieses Merkmal und die Herkunft der Substanz aus einer ehemaligen Scheune, die zu einem Tagelöhnerhaus umgebaut wurde, macht das Haus zu einem unverzichtbaren städtebaulichen und sozialgeschichtlich-volkskundlichen Denkmal.

 

Boxlohe_5

Austragshaus mit Johanneskirche

Ehemaliges Austragshaus,

erdgeschossiger Satteldachbau, Giebel Fachwerk verputzt, bez. 1766 (Fl. Nr. 28)

 

 

Hausname: "Taglerhaus"


"Tagelöhnerhaus" im "Meierhof"; diese Bezeichnung stammt wohl von der späteren Verwendung des Hauses, als Tagelöhnerunterkunft. Die Architektur leitet sich jedoch vom Austragshaus her.

Rother Straße 8

 

Rother Straße 8.

 

Das Hirtenhaus von Schwand

 

Erdgeschossiges Kleinhaus, ursprünglich 1785, Mitte des 19. Jahrhunderts an- und umgebaut. (Flur Nr. 95)

 

 

Hausname: Hirten- und Schießhaus der Gemeinde Schwand,
im Grund- und Lagerbuch nur als Hirtenhaus geführt.

Rother Straße 6

 

Rother Straße 6:

 

Giebelansicht

 

Ehemaliges Bauernhaus
erdgeschossiger Satteldachbau, Sandsteinquader, bezogen 1867. (Flur Nr. 97)

AnhangGröße
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Allersberger_21

Allersberger Straße 21:

 

Strassenansicht von Süden

 

Erdgeschossiges Wohnstallhaus, Sandstein, Mitte 19. Jahrhundert; mit einer Fachwerkscheune von 1908 (Flur Nr. 430)

 

Situation: Das traufseitige Gebäude steht auf der linken Straßenseite der Allersberger Straße, innerhalb einer geschlossenen Abfolge von Kleinhöfen, die fast alle auf Anlagen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Die Bebauung der Straße ist in diesem Abschnitt regelmäßig, so daß der Wohnstall ein städtebaulich unverzichtbares Element ist.

 

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