Geschichte und Geschichten

Kameradschaftsverein Schwand





Kriegervereine

Ein Kriegerverein (auch Veteranen- und Soldaten, Kameraden- und Reservistenverein) ist eine in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins organisierte Gemeinschaft. Sie widmet sich der Betreuung der Kriegsgräberfürsorge, der Fürsorge von Kriegsopfern und Hinterbliebenen, der Errichtung von Kriegerdenkmälern und Gedenkstätten sowie der Reservistenbetreuung.

Bayerischer Soldatenbund 1874 e. V.

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25 Jahre Posaunenchor Le





25-jähriges Jubiläum des Posaunenchors Leerstetten

 
Das 25jährige Jubiläum des Posaunenchors strahlt in das 1962 hinein. Zu Ehren dieses Jubiläums und hauptsächlich vom Posaunenchor getragen, findet am Drei-Königs-Tag bei Wellenhöfer ein Gemeindeabend mit einem Theaterstück statt.

Ich möchte zu diesem Ereignis die Leerstettener Schriftstellerin Elisabeth Engelhardt sprechen lassen, die dazu im Schwabacher Tagblatt schreibt:
 

Posaunenchor Leerstetten





80 Jahre Posaunenchor Leerstetten

Zusammengestellt mit Hans Volkert, seinen Bildern und Unterlagen
 
1936 – 2016


Erinnerungen von Hans Volkert
 
"Ein Chorjubiläum gibt Anlass zur Vorschau aber auch zum Erinnern. Als langjähriger Bläser möchte ich aber auch zurückblicken:

Besuch in der alten Schmiede

Schon früh am Morgen ertönte das gleichmäßige Hämmern und Schlagen, wenn der Schmied seine Arbeit begann.
Marianne Ast erzählt uns eine Geschichte aus ihrer Schulzeit - ein Besuch beim Schmiedemeister Hertel. Aus diesem Betrieb ging der Heizugsbetrieb von Helmut Hertel und die OMV Tankstelle hervor. Es blieb also bei einer Metallbearbeitung.

Der von Hans Volkert beschriebene Gemeindeschmied war auf Haus Nummer  21 angesiedelt. Auf diesem Grundstück errichtete die Gemeinde 1902 das evangelische Pfarrhaus mit Nebengebäuden, umgeben von einem großen Pfarrgarten.

Der nach Großschwarzenlohe verzogene ehemalige Gemeindeschmied Christoph Abraham war wohl ein Vorgänger der heutigen Landmaschinenschlosserei Abraham.

Am Kohlenmeiler



Am Kohlenmeiler

eine Geschichte aus ihrer Schulzeit. Erzählt von Marianne Ast

 Beim Nerreter-Bauern in Furth ging es an manchen Tagen schon in aller Früh hoch her. Ein Meiler sollte aufgebaut werden. Der Bauer und sein Sohn Steffl waren mit den Hühnern aufgestanden und durchs nasse Gras übers Bächla zur Kulstätt gestapft. Auf der anderen Seite des Baches im Wald war auf einem leeren halbrunden Platz der Boden mit schwarzer glänzender Erde bedeckt. Die Köhlerei wurde hier in Furth schon seit langer Zeit betrieben.

 

Der Kohlenmeiler



Die Köhler
 
aufgeschrieben von Hans Volkert
 
Nur noch wenige beherrschen die "schwarze Kunst", Holzkohlen zu erzeugen. Wie heute nur noch in Furth und Sperberslohe, so waren in früheren Zeiten in unserer gesamten Gegend Köhler am Werk, um die Industrie mit ihren begehrten Erzeugnissen zu versorgen.
 

Der Dorfschmied von Leerstetten



Der Gemeindeschmied

zusammengetragen von Hans Volkert
 
Ein Dorf ohne Schmiede war während vieler Jahrhunderte hinweg unvorstellbar. Die dazugehörenden Handwerker waren für die Dorfbewohner ebenso lebenswichtig, wie z B. die Bäcker, die Metzger und andere wichtige Handwerker.
 

Tabak bandelieren

Wie ging das Tabakaufhängen früher vor sich?

erzählt von Hans Volkert

Da saß also die ganze Familie – wenn es das Wetter erlaubte – im Freien, sonst unter dem Dach der Scheune oder Streuschuppen - auf niedrigen Hockern oder auf Strohsäcken, vor sich einen Haufen auf dem Acker abgebrochener Tabakblätter. Neben den Familienangehörigen des Bauern wurden auch oftmals familienfremde Helfer für diese Arbeit angeworben.


Da die Tabakblätter eine klebrige Masse absonderten, bedeckten die Anhänger ihre vordere Körperseite mit einer Schürze oder auch nur mit einem Jutesack.

 

Tabakanbau in unserer Region Teil 2



Tabakanbau in unserer Region

Teil 2



Vogelherd

Der Vogelherd

Wenn man in Leerstetten von der Further Straße nach links in die Carl-Dürr-Straße geht gibt es eine weitere Abzweigung nach links: Die Straße "Am Vogelherd".

Was hat es mit diesem  "Vogelherd" auf sich?

Bereits 1993 berichtet Manfred Horndasch in den Heimatlichen Streifzügen Nr. 12 des Landkreises Roth von einem Vogelherd bei Leerstetten. Von ihm – und aus dieser Broschüre - stammt auch untenstehende Karte.

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