Geschichte des Ortsteils Hagershof:
Erstmals werden 1623 zwei Herdstellen genannt. Ein Bauer war Pfarrbauer, denn der Lehensherr war der Pfarrer zu Schwand. Auch der 30-jährige Krieg ging nicht spurlos an dem Ort vorüber. 1652 werden wieder zwei Bauern genannt. 1783 werden in 4 Häusern 20 Seelen gezählt.
Nürnberger Straße 15 a. Hopfenbauernhaus, erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, Steilsatteldach, bezogen 1889
Hausname: Miederer. Das repräsentative Haus steht in einer Hofstelle, die von der Nürnberger Straße über eine schmale Zufahrt zwischen Haus Nr. 15 und 17 erschlossen wird.
Das repräsentativ angelegte zweigeschossige ehemaliges Schulhaus Nürnberger Straße 12 steht auf der rechten Seite der Nürnberger Straße/ Ecke Boxlohe gegenüber Kirche und Friedhof innerhalb einer historisch wichtigen Bebauung.
Es wird vermutet, dass Schwand eine Rodungssiedlung ist. Bisher wurde das durch den Namen, der darauf hinweist, belegt. Von den Forschungen des Friedrich Eigler kann dies aber ebenfalls untermauert werden. Er verweist auf die regelmäßigen Plangewanne und die ungewöhnliche Einheitlichkeit der Ortsherrschaft bis in das 14. Jahrhundert, was ein untrügliches Zeichen für eine gewollte, jüngere Anlage ist.
Seit 1754 läutet die Premserglocke über das Hembachtal und die stillen Wälder und lässt die Erinnerung an jenen „Blinden von Schwand“ weiterleben, dessen Schicksal uns noch heute anrührt:
Am 18. August 1681 in Schwimbach geboren erlernte er das Bäckerhandwerk und kam als mittelloser Geselle 1704 nach Schwand.