Bauernhaus

Furth 8

Ortsteil Furth

 

Strassenansicht

Haus Nr. 8. Bauernhaus,

erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, Giebel Fachwerk verputzt, Segmentbogenfenster, bez. 1857. (Fl.Nr. 814)

Hausname: noch keiner ermittelt

 

Situation: Das giebelständige, erdgeschossige Haus steht am östlichen Altort von Furth, etwas von der Straße zurückgesetzt. Die ehemalige Hofstelle befindet sich zwischen Straße und Haus. Sie wird nach Osten von einer großen Scheune (mit älterem Kern) begrenzt. Trotz der modernen Umnutzung der Hofstelle zu einem Garten, ist die sozialgeschichtliche, architektionische und volkskundliche Struktur der Anlage erhalten geblieben. Das Gebäude, das in die gewachsene Bebauung Furths gehört, ist ein unverzichtbares, städtebauliches Merkmal Furths. Das Nebengebäude, die Scheune, ist ein städtebauliches und volkskundliches Dokument für die landwirtschaftliche Entwicklung, jedoch ohne hohen städtebaulichen Wert, da die Anlage der Hofstelle dieser überdimensionierten Scheune widerspricht.

Furth 6

Ortsteil Furth

 

Ostgiebel

 

Haus Nr. 6

Bauernhaus,
erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel, 1 Hälfte 19. Jh. (Fl. Nr. 809)

Hausname: (bis jetzt keiner ermittelt)

Situation: Der ehemalige Bauernhof steht innerhalb des historischen Ortskerns von Furth. Das Gebäude mit seinen abgebrochenen Anbauten ist von der Straße zurückgesetzt, was es von den ehemaligen Nachbarhöfen unterscheidet. Mit der historisch gewachsenen Umgebung, mit dem rückwärtigen Rest der Hofstelle ist das Gebäude jedoch immer noch ein wichtiges städtebauliches, historisches und sozialgeschichtliches Dokument. Zur Zeit ist die straßenseitige Hofstelle ungepflegt. Das Gebäude ist durch die in den 90er Jahren durchgeführten Abbrucharbeiten schwer geschädigt worden.

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Furth 5

Ortsteil Furth

 

Giebel mit Hof

Haus Nr. 5.

Bauernhaus,
erdgeschossiger Sandsteinquaderbau mit Fachwerkgiebel, bezogen 1807. (Fl. Nr. 813)

Hausname:

"Schredl", laut Grund- und Lagerbuch, 1886. Der Name geht zurück auf den Vorgängerhof mit anderer Lage (nach Aussage der. Eigentümerin zwischen Haus Nr. 4 und Haus Nr. 6 gelegen). Dafür spricht, daß kein Eigentümer dieses Hofs Schröder oder Schredl hieß. Schon seit der Erbauung ist hier eine Familie Meier dokumentiert, von der die Eigentümerin eine direkte Nachfahrin ist.