Kirche

Johannesfriedhof


Der Friedhof in Schwand






Beim Betreten des Friedhofes bietet sich uns im Umherblicken ein eigenartiges Stimmungsbild. Wir begegnen dem Geist der Romantik, der sich in einigen hervortretenden und auffallenden Grabmonumenten in klassizistischem Kunststil und erst recht in Gedenktafeln mit rührenden, empfindsamen Inschriften verewigt hat. Eine trauernde Frauengestalt aus Stein in Lebensgröße, in griechischem Gewand an ein Grab aus Findlingen gelehnt, allerdings aus neuerer Zeit von 1912, bestärkt den Gesamteindruck.

Das Holztragwerk der Kirche zur hl. Dreifaltigkeit

Einladung zum Tag des offenen Denkmals 2012:

 Plakat zum Tag des offenen Denkmals 2012

Zum Globalthema „Holz" wollen wir zu einer besonderen Führung in die Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit in den Ortsteil Schwand einladen.

Treffpunkt ist am Sonntag, den 09. September 2012 um 14.00 Uhr im Pfarrsaal des Kirchenzentrums in der Nürnberger Straße in Schwanstetten.

Nach einer kurzen Erläuterung anhand von Fotos und alten Dokumenten zum Bau der Kirche wollen wir uns anschließend zusammen in der Kirche - bei meditativer Orgelmusik (= zumindest in den Hauptbestandteilen auch ein Holzinstrument) ansehen, wie denn dieses Dach, diese Kirchendecke gestaltet ist.

Eingeladen sind alle interessierten Gemeindebürger.

Die Glocken der Johanneskirche

Die Glocken der Johanneskirche in Schwand

Turm der Johanneskirche

Drei Glocken verkünden uns vom 33 m hohen Schwander Kirchturm mit ihrem Stundenschlag die Zeit, rufen zu Gebet und Gottesdienst.

Die älteste und schwerste, mit einem Gewicht von gut 18 Zentner, wurde 1548 aus den Trümmern einer noch älteren Glocke, die beim Kirchenbrand 1547 zerstört worden war, gegossen.

Johanneskirche

Die Johanneskirche

Kirchenansicht von Norden




eine unendliche Baugeschichte

 

Seit Jahrhunderten schon prägt die trutzige Johanneskirche oberhalb des ehemaligen Ortskerns von Schwand das Gesicht der Gemeinde genauso wie die Pfarrer und Mesner die Bewohner (s. Schule). Wahrscheinlich im Jahr 1186 wurde von Bischof Otto in Schwand eine Filialkirche der Nachbarpfarrei Roth geweiht. Es war eine Holzkirche, die abgerissen wurde, als sie baufällig und zu klein geworden war. Um 1450 entstand eine spätgotische Wehrkirche aus Sandsteinen.