Johanneskirche

Johanneskirche

Die Johanneskirche

Kirchenansicht von Norden




eine unendliche Baugeschichte

Seit Jahrhunderten schon prägt die trutzige Johanneskirche oberhalb des ehemaligen Ortskerns von Schwand das Gesicht der Gemeinde genauso wie die Pfarrer und Mesner die Bewohner (s. Schule). Im Jahr 1186 wurde von Bischof Otto in Schwand eine Filialkirche der Nachbarpfarrei Roth geweiht. Es war eine Holzkirche, die abgerissen wurde, als sie baufällig und zu klein geworden war. Um 1450 entstand eine spätgotische Wehrkirche aus Sandsteinen.

Steingruber


Johann David STEINGRUBER (1702 – 1787

Der Baumeister der Schwander Johanneskirche gilt als der Architekt der protestantischen Markgrafen von Ansbach.
Geboren wurde er am 25. oder 26. August 1702 in Wassertrüdingen am Hesselberg, getauft am 27. August 1702. Die Mutter starb am Kindbettfieber und wurde am Tag nach der Taufe beerdigt.

Kirchenausstattung


Die Kirchenausstattung:
 
Der Altar:

Vortragskreuz


Die beiden Vortragskreuze

Bei Beerdigungen wird eines der beiden Vortragekreuze (sie stehen links und rechts an den Seitenschiffen) dem Sarg Verstorbener vorangetragen.


Das ältere von 1768 zeigt auf der Rückseite den Namen der Stifterin. Es wird dem Sarg Erwachsener vorangetragen.

4 Apostel

Das Bild von den vier Aposteln
 
Auch in unserer Kirche hängen zwei Bilder, die die vier Apostel Johannes und Petrus, sowie Paulus und Markus darstellen. Es sind Kopien nach Dürers bekanntem Werk.

Es gibt aber noch eine interessante Geschichte über die Entstehung dieser Bilder, die wenig bekannt ist.

Die Glocken der Johanneskirche

Die Glocken der Johanneskirche in Schwand

Turm der Johanneskirche

Drei Glocken verkünden uns vom 33 m hohen Schwander Kirchturm mit ihrem Stundenschlag die Zeit, rufen zu Gebet und Gottesdienst.

Die älteste und schwerste, mit einem Gewicht von gut 18 Zentner, wurde 1548 aus den Trümmern einer noch älteren Glocke, die beim Kirchenbrand 1547 zerstört worden war, gegossen.

Renovierung 1981 bis 1983

30 Jahre Kirchenrenovierung der Johanneskirche (1981 bis 1983)
(nach einem Beitrag von Pfarrer Gerhard Nemec
in „800 Jahre Kirche in Schwand")


Turm und Kirche von OstenAm 14. März 2012 sind es 30 Jahre, dass der Abschluss der Kirchenrenovierung mit dem Einweihungsgottesdienst (mit Festpredigt von Kreisdekan Johannes Viebig) aus Nürnberg feierlich begangen wurde. Am Sonntag zuvor hatte ein Tag der »Offenen Tür« viele Besucher angezogen. Von nun an blieb das Gotteshaus auch an jedem weiteren Tag offen. Durch eine Alarmanlage waren Bilder und Altarleuchter gesichert worden. Immer wieder wissen die Leute, auch Besucher von auswärts, die offene Kirche zu schätzen, zur Besichtigung, zum Herzeigen, aber auch zu Stille und Besinnung.
Der Renovierung vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen und Vorbereitungen, an die wir hier gern noch einmal erinnern: Seit dem totalen Ausfallen von Tönen im Sommer 1976 war klar, dass neben dem Gebäude auch die Orgel „erneuerungsbedürftig" war. Eine erste Sammlung brachte zusammen mit Spenden einen Kapitalstock von DM 45.000 zusammen. Nur: von der Landeskirche war immer wieder zu hören, dass die „äußerste Dringlichkeit" nicht gegeben ist.

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