evangelisch

Johanneskirche

Die Johanneskirche

Kirchenansicht von Norden




eine unendliche Baugeschichte

 

Seit Jahrhunderten schon prägt die trutzige Johanneskirche oberhalb des ehemaligen Ortskerns von Schwand das Gesicht der Gemeinde genauso wie die Pfarrer und Mesner die Bewohner (s. Schule). Im Jahr 1186 wurde von Bischof Otto in Schwand eine Filialkirche der Nachbarpfarrei Roth geweiht. Es war eine Holzkirche, die abgerissen wurde, als sie baufällig und zu klein geworden war. Um 1450 entstand eine spätgotische Wehrkirche aus Sandsteinen.

Kirchenausstattung


Die Kirchenausstattung:
 
Der Altar:

Vortragskreuz


Die beiden Vortragskreuze

Bei Beerdigungen wird eines der beiden Vortragekreuze (sie stehen links und rechts an den Seitenschiffen) dem Sarg Verstorbener vorangetragen.


Das ältere von 1768 zeigt auf der Rückseite den Namen der Stifterin. Es wird dem Sarg Erwachsener vorangetragen.

4 Apostel

Das Bild von den vier Aposteln
 
Auch in unserer Kirche hängen zwei Bilder, die die vier Apostel Johannes und Petrus, sowie Paulus und Markus darstellen. Es sind Kopien nach Dürers bekanntem Werk.

Es gibt aber noch eine interessante Geschichte über die Entstehung dieser Bilder, die wenig bekannt ist.

Renovierung 2017



... eigentlich sollte ja nur ein neuer - behindertengerechter - Zugang zur Kirche von Norden her geschaffen werden. Aber dann ...

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Johannesfriedhof


Der Friedhof in Schwand






Beim Betreten des Friedhofes bietet sich uns im Umherblicken ein eigenartiges Stimmungsbild. Wir begegnen dem Geist der Romantik, der sich in einigen hervortretenden und auffallenden Grabmonumenten in klassizistischem Kunststil und erst recht in Gedenktafeln mit rührenden, empfindsamen Inschriften verewigt hat. Eine trauernde Frauengestalt aus Stein in Lebensgröße, in griechischem Gewand an ein Grab aus Findlingen gelehnt, allerdings aus neuerer Zeit von 1912, bestärkt den Gesamteindruck.