Editorial

Pünktlich zum meteorologischen Beginn schaute auch der Winter bei uns vorbei. Das „Sehnen“ nach einer weißen Weihnacht möchte ich mit den Winterimpressionen auf dieser Startseite etwas weiter anfachen. Vielleicht wird es ja was?

Ich wünsche Ihnen jedenfalls eine gute Zeit – einen stimmungsvollen Advent - besinnliche Weihnachtsfeiertage und dann einen „guten Rutsch“ an Silvester. Viel ausgelassene Freude im heuer recht kurzen Fasching – und schon ist dann auch diese dunkle Jahreszeit vorbei, es wartet der Frühling, Ostern.

Bis dahin können Sie sich aber jederzeit in unserem virtuellen Museum umschauen – vielleicht noch einmal bei Elisabeth Engelhardt deren Betrachtungen zur guten alten Zeit: „Von Lichtmess bis Lichtmess“ nachlesen.
Viel Freude dazu wünscht Ihnen

Herzlichst Ihr
Alfred J. Köhl

Heimatbroschüre Nr. 3

Unsere Heimatbroschüre Nr. 3 ist fertig!  Die Präsentation war am 14.10.2017 in der Kulturscheune Leerstetten.

Titelseite der Heimatbroschüre
 
 

Taverne zum Schwan



Ortsteil Schwand

Zeichnung

Erbtaverne zum Schwan,


stattlicher Giebelbau, Obergeschoß und Giebel reiches Zierfachwerk,17.Jh.

Hausname:

Die Erbschankstätte, Erbschenke oder Erbtaverne "Zum Schwan"; häufig kurz "Schwan" genannt. Gelegentlich wird es auch als "Breuer" bezeichnet, was sich wohl auf die ehemalige Brauerei bezieht. Die Bezeichnungen Erbschenke etc. dokumentieren ein Erblehen mit aufrechterhaltenen landesherrlichen Rechten. Sie tauchen bereits in den Quellen der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts auf.

Vita tabellarisch

 

Elisabeth Engelhardt

- eine „Vita" tabellarisch

Als junge Frau

 

11.03.1925 um 0.30 Uhr
Geburt in Leerstetten

Eltern: Marie Engelhardt, geborene Wirner, 03. 06. 1898 - 13. 07. 1989
Vater: Georg Engelhardt: 11. 01. 1889 - 13. 11. 1975.

12. 03. 1925
Eintrag in das Geburtsregister als: Nr. 1 / 1925 in Leerstetten.

22. 03. 1925
Taufe in der Kirche „Peter und Paul" in Leerstetten.

 

 


 

Rose

Ortsteil Schwand

Rosengasse 1.

Rose als Gemälde

Gasthaus,

erdgeschossiger Sandsteinquaderbau,

errichtet 1859.

 

Hausname: "Gasthof zur Rose"; nimmt wohl Bezug auf die "Rosengasse"

seit 2000 "La Rosa"

Tags: 

Pino

Ortsteil Leerstetten

Hauptstraße 16.

Gasthaus,

erdgeschossiger Sandsteinquaderbau, Fachwerkgiebel, Anfang 18. Jh.

  • BeschreibungHausname: einst:      

    Gasthaus "Jägersruh"; war einmal Treffpunkt der Jäger,

    heute:        Pizzeria Pino
    Das Haus steht giebelständig im Zentrum von Leerstetten an der Hauptstraße. Zugleich bildete es einst und auch heute wieder - den südlichen Abschluss des Dorfplatzes, der vom Gemeindehaus und der ehemaligen Schule auf den anderen Seiten umsäumt wird. Gegenüber befindet sich die Ortskirche Peter und Paul. Gemeinsam mit den genannten Gebäuden ist es ein wichtiges städtebauliches und sozialhistorisches Denkmal, das die dörfliche und soziokulturelle Struktur bewahrt hat.
  •  
  • Vom Kirchturm aus gesehen - noch vor der Renovierung

Entstehung des Museumsvereins Schwanstetten

Die ersten „Museumsgedanken“ kamen mir im Sommer 2005, nachdem ich einige Museen im Landkreis Roth besichtigt hatte. Es war für mich sehr gut vorstellbar, dass die etwa 7.800 Einwohner große Marktgemeinde Schwanstetten wunderbar in die Museumslandschaft des Landkreises Roth hineinpassen würde. Bei uns gab es eine Schriftstellerin, Elisabeth Engelhardt, 1925 – 1978, die weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt geworden und nach der ein Literaturpreis des Landkreises Roth benannt ist. Wir haben eine Elisabeth-Engelhardt-Preisträgerin, Ingeborg Höverkamp, geb, 1946, die neben vielen Lyrik- und Prosa-Arbeiten eine Monografie über Elisabeth Engelhardt geschrieben hat. Wir haben eine lange und interessante Geschichte: 800 Jahre Schwand im Jahre 1986, 800 Jahre Leerstetten im Jahre 1994. 1978 die Zusammenlegung dieser beiden großen Ortsteile und der kleineren Ortsteile Furth, Harm, Hagershof, Holzgut, Mittelhembach zum Markt Schwanstetten. Wir haben ein lebendiges Köhlerhandwerk in Furth, wir haben noch den Tabakanbau auf Gemeindegebiet usw. Und es gibt wertvolle Zeugnisse der Vergangenheit, die präsentiert werden können. Die ersten Gespräche über ein mögliches Museum habe ich ebenfalls zu diesem Zeitpunkt spontan mit Herrn Pfarrer Fohrn , damals Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Leerstetten geführt.

Kulturscheune

Ein Zentrum für Kunst und Kultur Mitten im Ortsteil Leerstetten

Alte Schule

Ortsteil Leerstetten

 

 

Zeichnung des Architekten

Hauptstraße 4. Altes Schulhaus, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach,
erbaut 1836; sowie die drei

Nebengebäude: Sandsteinscheunen mit Walmdach. (Fl.Nr. 418/2)

Hausname: "Schulhaus", oder nach dem Nutzungswechsel 1983:

"Gemeindehaus" 

Evangelische Kirche

 

Kirche St. Peter und Paul

Gesamtansicht

 

DIE KIRCHE ZU LEERSTETTEN

Die Leerstetter Kirche war anfangs wahrscheinlich nur eine Wallfahrtskapelle, die vergleichbar mit dem heutigen Gebäude nur etwa den Chorraum umfasste. Wann genau diese erste Kirche in Leerstetten erbaut worden ist, lässt sich nicht mehr feststellen. Erstmals urkundlich gesicherten Boden bezüglich der Kirche von Leerstetten betreten wir im Jahr 1313, als das Dorf „15 Sumer Weizen" und „1 Pfund Haller" als Zehnt an das Kloster Ebrach zu zahlen verpflichtet war.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass Leerstetten aber schon im Jahr 1212 zusammen mit der Pfarrei Schwabach dem Kloster zugeordnet worden war.

Evang.-Luth. Pfarrhaus

Evangelisch-Lutherisches Pfarrhaus

Neubarocker Sandsteinquaderbau 1906/08.

 

Strassenansicht_2012

 

Der Hausherr, Pfarrer Wilfried Vogt berichtet:

In der Mitte des alten Dorfkerns, an der Abzweigung der Further Straße von der Hauptstraße, steht das neubarocke, 1906 bis 1908 errichtete Pfarrhaus, in dem auch das Pfarramtsbüro untergebracht ist. Es mutet wie ein kleines Schlösschen an und ist nach der Außenrenovierung ein Schmuckstück geworden.

Johanneskirche

Die Johanneskirche

Kirchenansicht von Norden




eine unendliche Baugeschichte

Seit Jahrhunderten schon prägt die trutzige Johanneskirche oberhalb des ehemaligen Ortskerns von Schwand das Gesicht der Gemeinde genauso wie die Pfarrer und Mesner die Bewohner (s. Schule). Im Jahr 1186 wurde von Bischof Otto in Schwand eine Filialkirche der Nachbarpfarrei Roth geweiht. Es war eine Holzkirche, die abgerissen wurde, als sie baufällig und zu klein geworden war. Um 1450 entstand eine spätgotische Wehrkirche aus Sandsteinen.

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