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Ortsteil Mittelhembach

 

Von Osten her gesehen


Von den Forschungen von Friedrich Eigler konnte die Ortsgründung als Rodungsort untermauert werden. Er verweist auf die sehr regelmäßige Streifenplangewannflur und die ungewöhnliche Einheitlichkeit der Ortsherrschaft bis in das 14. Jahrhundert, was ein untrügliches Zeichen für eine gewollte, jüngere Anlage ist (Historischer Atlas, S. 71). Sie ist mit großer Sicherheit in das 12. Jahrhundert zu datieren. Die typische Bebauung des ehemaligen Weilers waren wohl ursprünglich erdgeschossige Satteldachbauten. Sie ist in dem Ort nicht mehr nachvollziehbar, weil sich die Bebauung und die Bevölkerungsstruktur gewandelt haben. Der Ort stellt sich heute als modernes Wohngebiet mit zweigeschossigen Häusern dar.

Quelle: Markt Schwanstetten: Denkmalkartierung 1995

 

 

Denkmäler in Bayern V Landkreis Roth, hier: Mittelhembach 

http://geoportal.bayern.de/bayernatlas-klassik/denkmal?lon=4435294.0&lat=5463074.0&zoom=12&base=904 

Denkmalliste des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege - Stand 09/2015 

http://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_576132.pdf 
(Wenn Sie den Link anklicken dann kommt es automatisch zum "download" der Liste. Sie finden sie im voreingestellten Verzeichnis, meist im Ordner "Downloads") 

Gedenksteine - alter Standort (wäre heute mitten im Kanal) 
 
 

 





Säulenbildstock, mit Kreuzigungsrelief, Sandstein, wohl Spätmittelalterlich, 16./17. Jh.; versetzt an die Ecke Mittel- / Nibelungenstraße.








 




Steinkreuz, Sandstein, wohl spätmittelalterlich; versetzt an Ecke Mittel- /Nibelungenstraße





Zu den Gedenksteinen  
 

 
Die beiden Gedenksteine am neuen Standort.

Da sich in Mittelhembach ein Bürgerverein gegründet hat, der eigene Informationen über den Ortsteil im Internet bereithält, können wir Sie darauf hinweisen, dass Sie "tagesaktuelle Informationen" dort bekommen. Bürgergemeinschaft Mittelhembach 

 

Weitergehende Literatur siehe:  Literaturverzeichnis  

ergänzt 
Schwanstetten im Juli 2017 
Alfred J. Köhl